Berufsorientierungscamp für den 8. Jahrgang
Drittes Berufsorientierungscamp im Dezember 2012
Bereits zum dritten Mal war der Antrag der Städtischen Realschule Kevelaer zur Durchführung eines Berufsorientierungscamps erfolgreich. Die Organisation Partner für Schule, eine Stiftung der Wirtschaft und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, stellt im Jahr 2012 6000 € für die Veranstaltung zur Verfügung.
Das Angebot wendet sich an die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs im kommenden Schuljahr. Das dritte Berufsorientierungscamp wird voraussichtlich im Dezember 2012 stattfinden.
Die Schülerinnen und Schüler des jetzigen 7. Jahrgangs und deren Eltern werden noch vor den Sommerferien über Einzelheiten informiert. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 20.04.2012.
Koordinatorin des Berufsorientierungscamps ist Frau Fritz.
Rückblick: Zweites Berufsorientierungscamp im Dezember 2011
1.500 Schulen in Nordrhein-Westfalen erhielten im Jahr 2011 für nahezu 140.000 Schülerinnen und Schüler 6,9 Millionen Euro zur Berufsorientierung.
Auch für ein zweites Berufsorientierungscamp für den 8. Jahrgang stellte die Initiative “Zukunft fördern” 7500 € zur Verfügung. Es fand im Dezember 2011 statt. Da diesmal auf einen Aufenthalt in einem Schullandheim verzichtet wurde, konnten 79 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Die ausführende Organisation war die Bochumer Akademie.
02.12.2011: 1 Tag in der Schule
14. – 16.12.2011: 3 Tage in der Öffentlichen Begegnungsstätte
Info: Bochumer Akademie – Coaching Center
Die schulische Gesamtleitung lag in den Händen von Frau Fritz.
Hier einige Eindrücke von der Veranstaltung am 14. – 16.12.2011:




Schüler äußerten sich positiv über das Berufsorientierungscamp
Im Anschluss an das zweite Berufsorientierungscamp wurde eine anonyme Befragung unter den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Dabei äußerten sie überwiegend ihre Zufriedenheit mit der durchgeführten Veranstaltung. Nachfolgend beispielhaft einige Daten:
- 80 % stellten fest, dass ihre Erwartungen erfüllt worden sind.
- 96 % hatten den Eindruck, den Unterrichtsinhalten folgen zu können.
- 80 % fanden, dass ihnen bei der Berufswahl geholfen wurde.
- 93 % würden eine solche Veranstaltung anderen empfehlen.
Wegen der äußerst positiven Erfahrungen mit dem Berufsorientierungscamp und der entsprechenden Resonanz der Schülerinnen und Schüler sollte auch im kommenden Jahr eine Durchführung der Veranstaltung angestrebt werden.
Rückblick: Erstes Berufsorientierungscamp im Sommer 2011
Der im Jahr 2010 gestellte Antrag zur Teilnahme der Städtischen Realschule Kevelaer war erfolgreich: 7500 € stellte die Initiative “Zukunft fördern” den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs für ein Berufsorientierungscamp am Ende des Schuljahrs 2010/11 zur Verfügung. Die Aktion fand in der Zeit vom 18. bis 22.07.2011 im Schullandheim Herongen statt.
Die Resonanz war überwältigend. Der erste Informationsabend für interessierte Eltern und deren Kinder wurde von nahezu 150 Personen besucht.
Um möglichst viele Mädchen und Jungen teilnehmen zu lassen, fand im Mai ein Sponsorenlauf im Hülsparkstadion statt. Auch Eltern haben großzügig Geld gespendet. Dadurch konnte die Anzahl der Teilnehmer auf 44 erhöht werden.
Auswertung der Bewerbungsunterlagen abgeschlossen
Voraussetzung zur Teilnahme am Berufsorientierungscamp war die Abgabe einer Bewerbungsmappe. 52 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs haben zum Teil hervorragende Unterlagen eingereicht. Die Auswertung erfolgte durch die ausführende Organisation Rent Ability.
Die meisten Teilnehmer des Bewerbungsverfahrens haben eine Zusage, wegen der Platzbegrenzung in wenigen Fällen leider auch eine Absage erhalten.
Ein weiterer Informationsabend für die ausgewählten Teilnehmer und deren Eltern fand am 29.06.2011 statt.
Ein besonderer Dank gilt den Förderern der Elternschaft für ihre finanzielle Unterstützung: Alt Derp – Haus Stassen und Firma A. Verhülsdonk, Maler und Lackierermeister.
Sponsorenlauf zur Finanzierung von weiteren Teilnehmern am Berufsorientierungscamp
Beim ersten Sponsorenlauf am 17.05.2011 sind 19 Schülerinnen und Schüler zusammen 101 Stadionrunden, also etwa 40 km gelaufen. Dadurch ist der Betrag von 388 € zusammen gekommen.
Durch weitere Laufaktionen am 24.05.2011 wurden insgesamt 562 € eingenommen. Der Betrag sicherte die Teilnahme von 4 weiteren Schüler/innen.

Vielen Dank an die Läufer und Sponsoren!
44 Schüler/innen absolvierten erstes Berufsorientierungscamp
44 Mädchen und Jungen absolvierten in zwei getrennten Gruppen das Berufsorientierungscamp in der letzten Woche vor den Sommerferien (18. – 22.07.2011). Unter Anleitung erfahrener Moderatoren des Veranstalters Rentability und mit Unterstützung der Lehrkräfte Frau Fritz, Herrn Decorte und Herrn Daniel wurden die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Vorstellungsgespräche, Berufsbilder und Persönlichkeitsprofile eingeführt.
Erfahrungsbericht aus erster Hand
(Juli 2011) Die erste Gruppe mit 23 Schülerinnen und Schülern fuhr am Montagmorgen zum Schullandheim nach Straelen. Nachdem man sich dort umgeschaut und die Zimmer belegt hatte, erfolgte um 11.00 Uhr die Begrüßung durch die beiden Trainer, Frau Schöbitz und Herrn Friedrich.
Alle sollten ihre Erwartungen formulieren. Nach dem Mittagessen erstellten die Schülerinnen und Schüler für sich selber eine Collage unter dem Thema: „Mein Leben in 10 Jahren“ , wie stelle ich es mir beruflich, familiär, finanziell und anders vor.
Der nächste Schritt bestand in einer positiven Feedback-Runde: Jeder sollte bei seinen Mitschülern erfragen, wofür man besonders geschätzt wird.
In Gruppen wurden unterschiedliche Berufsbilder entwickelt, die dann auch von allen öffentlich präsentiert wurden. Es folgte noch ein Kooperationsspiel zur Auflockerung. Nach dem Abendessen gab es Freizeit und ein Lagerfeuer mit Stockbrot.
Am Dienstag nach dem Frühstück wurde mit Hilfe einer Mind-Map erarbeitet, „Wer unterstützt mich?“ bei der Berufsorientierung. Sehr viele Personen, Institutionen, Schriften helfen mir, aber auch eigene (freiwillige) Praktika.
Aufbau, Inhalt und Zusammensetzung einer Bewerbungsmappe mit Lebenslauf und korrektem Bewerbungsschreiben bildeten den Unterrichtsgegenstand bis zum Mittagessen.
Nach der Mittagspause wurden Vorstellungsgespräche, in entsprechender Kleidung, simuliert.
Ein „Ostfriesen-Abitur“ folgte nach der Kaffeepause, um danach den Unterschied zwischen Brutto und Netto kennenzulernen und die Frage zu beantworten, welches Leben ich mir mit meinem Lohn als Auszubildender leisten kann. Zur Auflockerung erfolgte noch eine Kommunikationsübung.
Nach dem Grillen der Würstchen fand noch eine Wanderung rund ums Schullandheim mit den Lehrern statt.
Der Mittwochmorgen wurde vom Waldpädagogen mit Outdoor-Übungen gestaltet (teilweise matschig und für einige unangenehm, da man hauptsächlich mit verbundenen Augen agierte und sich nur auf einen Partner und seine sonstigen Sinne verlassen konnte). Die Falken- und Uhu-Vorführung beendete den Vormittag.
Am Nachmittag schrieben die Mädchen und Jungen einen „Brief an mich selbst“ . Nach der Überprüfung der anfänglichen Erwartungen, einer Feedback-Runde und der Übergabe der Teilnahmezertifikate wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Eltern abgeholt.
Die zweite Gruppe mit 21 Mädchen und Jungen reiste am Mittwochmorgen an und hatte etwa das gleiche Programm. Dieses endete am letzten Schultag mit dem Überreichen der Zeugnisse (FZ).

Gruppe 1 mit Frau Fritz (Mitte) und Herrn Decorte (links)

Gruppe 2


